Heiz(kraft-)anlagenbefragung 2019

Im Rahmen der Volksbefragung 2001 wurden letztmalig gesamthaft Daten u.a. zum Gebäudebestand sowie Heizanlagen und eingesetzten Energieträgern zur Heizwärme- und Warmwasserbereitstellung erhoben. Seitdem werden diese Daten im Rahmen von Mikrozensus-Erhebungen – Befragungstiefe 0,6% pro Jahr – fortgeschrieben – mit entsprechenden Ungenauigkeiten. Auch die Verwaltungsberichte zum Bestand der Gebäude oder andere Datenquellen umfassen keine vollständigen und ausreichend belastbaren Zahlen.

Gebäudebereich benötigt rund 40% der gesamten Endenergie Tirols

Das Wissen über den möglichst gesamthaften Anlagenbestand von Heiz(kraft)anlagen in Tirol ist jedoch notwendig, um wirkungsvolle Maßnahmen in diesem Bereich zur Energiezielerreichung des Landes setzen zu können. Eine Energieraumplanung, die zur Zielerreichung unabdingbar ist, bzw. strategische Entscheidungen bedürfen ebenfalls zumindest der wesentlichen Kennziffern zum aktuellen Heiz(kraft-)anlagenbestand. Wesentliche Kennziffern wie z.B. die thermischen und ggfs. elektrischen Nennleistungen der Anlagen sowie deren Energieerzeugung und Inbetriebnahmedaten stellen somit unverzichtbare Datengrundlagen im Interesse des Landes Tirol dar.

Erhebung 2019 fußte auf Erst-Befragung des Jahres 2016

Eine erste Heiz(kraft-)anlagenbefragung wurde im Jahr 2016 durch die Wasser Tirol, das Land Tirol (Abteilung Geoinformation sowie Abteilung Waldschutz) sowie den Tiroler Heizwerkverband durchgeführt. Drei Jahre später erfolgte nun eine Aktualisierung des Datenbestands durch die Wasser Tirol, die Abt. Geoinformation des Landes sowie den Tiroler Heizwerkverband durch Versand von rund 1.600 Fragebögen an die bekannten Anlagenbetreiber.

Ergebnisse für Luftgüte und strategische Überlegungen im Wärmeversorgungsbereich

Mit Hilfe der Ergebnisse sollen neben Aussagen und Berechnungen zur Luftgüte und zu Emissionen gemäß §9 IG-L vor allem auch strategische Überlegungen und Maßnahmenableitungen zur Zielerreichung des Umbaus der Wärmeversorgung im Gebäudebereich abgeleitet werden.

Weitere Informationen & Kontakt

Dr. Andreas Hertl
Energie, Ressourcen
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